Honig essen heißt Bienen retten

Sssssummmmm, da bin ich wieder,

liebe Freunde!

Ich, Eure Biene Maja.

 

Heute will ich Euch etwas über das Produkt unserer Völker, den Honig etwas erzählen.  

Dass es uns Honigbienen überhaupt noch gibt, ist den Imkern zu verdanken, die uns in ihren Bienenstöcken (mindestens acht) eine Heimat geben und sich um unser Wohlbefinden kümmern. Deshalb geben wir ihnen gern von unserem Honig ab, den sie teilweise durch hochwertiges Bienenfutter (Saccharose aus Weizen) ersetzen. Unsere einheimischen Imker sorgen für eine gerechte Ausgewogenheit bei dieser Tätigkeit, so dass unser Volk gesund bleibt.

Deshalb ist es wichtig – bei allem Verständnis für die vegane Ernährung – dass Ihr gelegentlich bei dem Imker Eures Vertrauens ein Glas Honig kauft; denn ohne einen gewissen Verdienst, würde sich kein Imker diese Mühe und Arbeit auflasten und wir müssten sterben – es gäbe uns nicht mehr. Wir würden nicht mehr Kirsch-, Pflaumen-, Birnen- und Apfelbaumblüten bestäuben, auch keine Mandel- und Pfirsichbäume, keine Mirabellen und auch auf verschiedene Ackerfrüchte und Gemüsearten müsstet Ihr verzichten.

Mittlerweile schaffen wir die Bestäubungs-Arbeit kaum mehr, wenn uns nicht Wildbienen und Hummeln zu Hilfe eilen würden!

 

Meine Bitte: Unterstützt die Imker, dann ist unser Leben und die Zukunft eines Großteils Eurer veganen Nahrungsmittel durch uns wirklich gesichert; denn 80 Prozent der Gemüse- und Obsterzeugung wird durch die Bestäubung durch uns Bienen erwirtschaftet. Aber auch die Artenvielfalt der Wildpflanzen wird durch uns gesichert, denn das Sammelgebiet eines Bienenvolkes erstreckt sich auf 50 km² (!)

 

 

Auch die Bauern haben erkannt, wie wichtig wir für die Landwirtschaft sind und haben trotz der weiten Flächen mit Monokulturen neue Ideen entwickelt, zu unserem Erhalt (http://www.bauernverband.de/bienen)

Vegan leben sei als eine Grundbedingung für das Miteinander aller Geschöpfe dieses Planeten verstanden, aber mit Honig!

Es soll Imker geben, die gnadenlos mit ihren Bienenvölkern umgehen, die berühmte Imkerpfeife rauchen und so suggerieren, dass ein Brand ausgebrochen sei, so dass wir Bienen versuchen, uns in Sicherheit bringen. 

Aber, meine Lieben - ich kenne sehr viele Imker, die ganz ohne Rauch auskommen und lieber einen Stich riskieren (trotz allergischer Reaktionen), als den fleißigen Honigsammlerm ein Leid zuzufügen--- 

 

Also denkt daran, es kommt auf Euren Imker an und schaut ihm einfach bei der Arbeit einmal zu...

Summ, summ, summ – Maja summt herum...