KleineTipps aus der Naturmedizin für Hunde

 

Ahnt der liebende, wohlmeinende Hundefreund, wie oft Ernährungsfehler seinem geliebten Hausgenossen mit fortschreitendem Alter Beschwerden bereitet? Es gibt einige kleine Regeln, deren Beachtung Beschwerden unseres Mitgeschöpfes und Tierarztkosten ersparen helfen.

Symptom

Benagen von Beinen und Pfoten mit Fellverlust und z.Tl. offenen Verletzungen

Ursache - Hilfe 

Kupfergehalt des Futters überprüfen, mindestens 2 % sollen im Futter enthalten sein. 

Beim sog. BARFen muss zusätzlich Kupfer zugeführt werden - muss vom TA verordnet und auch kontrolliert werden.

Zusätzlich, bis der Kupfergehalt allmählich ausgeglichen ist,  1 Teel. Hanföl über das Futter geben.

Merke: Niemals nur Trockenfutter oder nur Nassfutter geben. Trockenfutter allein, kann trotz reichlicher Wassergabe zu Nierenkrankheiten führen. Nur Nassfutter vernachlässigt die Zähne. Am besten - sowohl als auch in ausgewogener Portionierung.


Benagen von Baumstämmen im Wald (kann gefährlich werden, Holzsplitter können zu Magen- und Darmverletzungen führen)

 

Hilfe, ich habe meinen Hund zu dick gefüttert

 

 

 

 

 

 

 

Gelegentliches Fressen von Gras, das wieder ausgewürgt wird

 

Hartnäckige Ohrverschmutzungen durch Ohrmilben

 

 

Lipome, Warzen

Lipome   sind harmlose Fettgewebsgeschwulste, die weder bei Menschen noch bei Tieren operiert werden. Diese weichen, oft nicht mit dem darunter liegenden Gewebe verwachsenen gutartigen Tumoren können einen Durchmesser von etwa 20 cm erreichen, Ohne Operation können Lipome und Warzen des alternden Hundes durch Globuli mit der Zeit entfernt werden.

Kleine Verletzungen oder Hautirritationen

Futterzellulose unter das Futter mischen, aber nicht mehr als 1,5 g am Tag (= halber kleiner Teel.) Hilft u.a. auch zur Vermeidung ernsthafter Krankheiten.

Eine Mahlzeit (am besten abends -bei 2 Fütterungen pro Tag) durch Hüttenkäse mit einem Löffel Leinöl ersetzen.(kann auch gut als Diät bei Magenverstimmungen angewandt werden)

Oder eine Hälfe des üblichen Futters durch gekochte Möhren ersetzen. 

 

Kein Grund zur Beunruhigung. Dient zur Reinigung des Magens, z.B. von ausgeleckten und verschluckten Haaren.

1 x am Tag 5 Globuli Hepar sulfuris D12,

Ausspülen des/r  Ohrs/en mit isotoner Kochsalz-Lösung 0,9 % (War ein wirkungsvoller Tipp eines TA)

Globuli Thuja D6  an 3 Tagen morgens, mittags und abends jeweils 5 Globuli innen in die Lefzen des Hundes geben,

Danach 6 Wochen lang 1 x pro Woche 10 Globuli geben. Dann 6 Wochen aussetzen.

Danach wieder 6 Wochen lang 1 x pro Woche 10 Globuli.  Wieder aussetzen. So fortfahren, bis Warzen und Lipome vertrocknet sind..

 

 

 Zinksalbe auftragen, oder auch Teebaumölcreme - hilft auch sehr gut bei rissigen Pfoten im Winter

Notfallhilfe bei eitrigen Wunden: Blätter des Wegerichs abspülen, abtupfen, etwas anritzen und mit einer Kompresse auf die eiternde Wunde legen, mit einer elastischen Binde fixieren. Am nächsten Tag ist der Eiter verschwunden. Wunde kann wie üblich versorgt werden. 

Notfallhilfe bei Schnittwunden: Blätter des Frauenmantels abspülen, abtupfen, leicht zerquetschen und mit einemVerband auf die Schnittwunde bringen. Rasche Blutstillung! Verband bis zur Heilung öfters wechseln mit Auflage frischer Blätter. Heilt ohne Narbenbildung ab. 


Diese Tipps ersetzen natürlich nicht den Besuch beim Tierarzt, sondern sind nur als kleine Fingerzeige zum Wohl der Tiere gedacht, damit auch unseren alternden und alten vierbeinigen Familienmitgliedern ein frohes, gesundes Leben ohne Behinderungen und Schmerzen beschieden ist.  - Übrigens täglich einen Teelöffel Lachs- oder Leinöl über das Futter beugt wirkungsvoll Haut-, Fell- und Gelenkproblemen vor!

Alles Gute !